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7/22/2009

Latest catchy tune: Beyoncé




"A diva is the female version of the hustler"

Und ich kann euch sagen: Es brauchen ein paar echt gute Tunes, die mich schon wirklich zu einem Ohrwurm bringen. So geschah es nun mit den letzten 3-4 Songs, die Beyoncé auf den Musikmarkt brachte. Zuerst dachte ich: Na, ist doch schon interessant (If I Were a Boy). Nach dem zweiten Song sagte ich schon: WOW (Single Ladies).  Und als ich spätestens im Club das erste Mal "Diva" hörte, beschloss ich mir das aktuelle Album "I Am... Sasha Fierce" zu kaufen. Nun habe ich es immer noch nicht getan, aber das ist auch nicht lange her. Doch ein kurzer Check im iTunes- Store reicht, um mir vollkommene Gewissheit zu geben, dass Beyoncé nicht nur mit ihren Gareth Pugh- Kostümen beeindrucken kann. Ich bemerkte, dass dieses Album in eine Art Konzept eingebunden ist. Der erste Teil ("I Am...") sorgt für ruhige und persönliche Töne, wodurch der zweite ("Sasha Fierce") Beyoncé's Alter Ego ins Rampenlicht stellt und vor allem eine selbstbewusste Frau -durch wahrhaftig gute Beats untermalt- darstellt.
Normalerweise muss ich gestehen, höre ich privat NIE R'n'B- Tunes. Ab und zu bekam ich immer etwas durch meinen Bruder mit, doch mein Geschmack haftet bis heute (ganz treu!) an der Folk-, Indie-, Blues- und vor allem Retro (50s- 90s)- Musik, wie z.B. Cat Power, The Beatles, John Lennon, Depeche Mode, Portishead, Rachael Yamagata etc.

Was hört ihr zurzeit am liebsten, obwohl es nicht euren Geschmack widerspiegelt?




1/21/2009


Michelle Obama in Jason Wu. Ein Traum von einem Kleid. 
Ich denke einfach nur verglichen mit dem, was uns die ganzen Jahre von einem amerikanischen Präsidenten gefehlt haben, ist dies der Spiegel der Sehnsüchte, die (je)der Amerikaner jahrelang in sich trug. Ein Präsident, der zeigen kann, dass er nicht nur eine politische Maschine, sondern auch ein ganz normaler Mensch ist. Ein Mensch, der seine Frau liebt wie am ersten Tag. 
Ja, es mag kitschig klingen und JA, es mag auch eine "Masche" sein, mit der die Obamas uns in ihren Bann ziehen wollen. Leider muss ich sagen, dass nicht nur ich darauf reingefallen bin! 
Die Erwartungen, die wir uns alle setzen sind ENORM, aber die Enttäuschung kann und will nicht so hoch sein, wie wir sie unter der Herrschaft des "Bushes" erlebt haben. Ich wuchs in meiner Jugend nur mit den Bildern und der Erkenntnis auf, dass Amerika nichts anderes ist, als armes Land, ohne Liebe und ohne Idole. Aus diesem Land kommen die wunderbaren Menschen, wie man sie nur in ihren Häusern, privat, treffen und kennenlernen kann und doch haben sie nur diesen Mann gehabt, der als ein "Vorzeigebild" Amerikas auftrat. Deswegen lud sich in mir ein immer größer wachsender Hass auf die Staaten, ein Hass auf die Menschen, dieser Hass, der jeden Moment in einer gigantischen und unerwarteten Form hätte explodieren können, bis... Bis mir klar wurde, dass Bush nicht der Spiegel dieses Landes ist. Amerika hat uns zeigen können, dass es auch anders geht und verdammt JA, sie haben diese Chance genutzt. Wenn man bis zum Hals in der Sch*** steckt, bloß nicht den Kopf hängen lassen. 
Obama will doch nur versuchen, aus diesem Land ein "etwas" zu machen (auch wenn es das schon vorher war...). Nichtsdestotrotz dürfen wir unsere Erwartungen nicht ZU hoch stellen, damit die Enttäuschung, die auf jeden Fall im Sinne von nicht erreichten Zielen (gerade durch Bushs Verschuldung des Staates) kommen wird. Wir alle wollen doch nur etwas Frieden und liebende Momente wie diese.